Wer wir sind...

Die Initiative „Gemeinsame Bildung 2.0" hat sich dem Weg- und Brückenbau verschrieben.

Als Zusammenschluss von interessierten Einzelpersonen, Vereinen, Initiativen und Organisationen ist es unser Herzensanliegen eine neue Schule für unsere Gegenwart und Zukunft zu gestalten.

Wir schlagen Brücken zwischen den einzelnen Schultypen, zwischen Bildungswissenschaft und Pädagog:innen  von Elementar-, über Primar- bis Sekundarstufe, Brücken zwischen Eltern-, Schüler:innen und Lehrer:innenvertretungen.

Wir treten für wirkliche Inklusion ein. Verurteilen rassistische und diskriminierende Tendenzen.

Gemeinsame Bildung der Zukunft muss Emanzipation in den Mittelpunkt stellen.

 

Wir haben einige Fragen an die wahlwerbenden Parteien!

Hier nachzulesen!

 

Der Aktionstag Bildung kommt wieder. Details auf: aktion-bildung

APA-Aussendung zum Aktionstag: https://science.apa.at/power-search/8024749099969262146

Danke! Für das Dabeisein bei der Bildungstagung 23

Was wir wollen...

Gemeinsame Bildung - heute wichtiger denn je!

Warum ist gemeinsames, miteinander und voneinander Lernen aller so dringend wichtig?

Wir leben in einer Zeit zunehmender Herausforderungen, vor allem durch Polarisierung und Auseinanderdriften von Gesellschaftsgruppen. Kinder werden viel zu früh „(aus)sortiert“ und voneinander getrennt. Dieses Bilden von Gruppen, die kaum mehr Berührungspunkte haben und einander fremd sind, ist eine riesige Gefahr für ein friedliches Zusammenleben. Miteinander und voneinander lernen, individuelle Stärken und Interessen nutzen und einbringen dürfen, einfühlsam miteinander umgehen, all das ist Basis für individuelle Potenzialentfaltung ALLER und das Aufblühen unserer Gesellschaft. Nutzen wir diese Chance, bevor es zu spät ist und wir uns in einer Gesellschaft des Gegeneinanders, der Ausgrenzung und des Leides vieler wiederfinden!

 

Wie kann man das gemeinsame Aufblühen bewirken?

Auf Basis des Salzburger Bildungsmanifestes, das von zahlreichen Personen erarbeitet und durch viele Initiativen unterstützt wird, ergeben sich nachfolgende Forderungen:

 

Gemeinsame Bildung bedeutet eine umfassenden Bildungsreform:

Konkret bedeutet dies:

  • KEIN Lernender/ KEINE Lernende (egal welchen Alters) wird künftig vom GEMEINSAMEN LERNEN ausgeschlossen. Daraus folgt logischerweise, die stufenweise Abschaffung der Sonderschulen und der AHS Unterstufe sowie die Einführung einer GEMEINSAMEN SCHULE von 6-15 Jahre.
  • Inklusive Bildungsangebote betreffen selbstverständlich ALLE Altersbereiche. Daher braucht es Reformen von der Elementarbildung bis hin zur Erwachsenenbildung, beginnend mit der Sicherstellung eines ganztägigen Kinderbetreuungsplatzes für ALLE in ganz Österreich.
  • Damit dies nicht nur leer Worte/ leere Versprechungen sind, müssen sich die pädagogischen Angebote radikal ändern. Auf Basis vieler erfolgreicher reformpädagogischen Erfahrungen und von der Bildungsforschung geforderten Konzepten, braucht es Bildungsangebote, die die Lernenden in den Mittelpunkt rücken, von ihren Fragen/Problemen/Interessen ausgehen und ALLE auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. Um dies zu erreichen, muss in allen Bildungseinrichtungen statt demotivierendem UNTERrichten ein individuelles AUFrichten ALLER vorrangiges Ziel sein.
  • Es muss altersübergreifend in Projekten gelernt und gearbeitet werden, in denen ALLE Lernenden jene Aufgaben übernehmen, die ihren Stärken und Interessen entsprechen, sie fordern und in ihrer Entwicklung fördern.

 

Was braucht es, damit wir GEMEINSAM eine gelingende Zukunft ermöglichen?

 

Eine umfassenden Bildungsreform muss nicht nur gewollt, sondern auch finanziert werden.

Konkret bedeutet dies:

  • Gesetzliche organisatorische Rahmenbedingungen
  • Die Ausgaben für den Bildungsbereich müssen sich nach dem tatsächlichen Bedarf orientieren und dürfen nicht gedeckelt werden.
  • Schulen müssen wieder zu Orten des Vertrauens und der Lernfreude werden. Die überbordende Bürokratie und Reglementierung löst vielfältigen, ansteckenden Stress aus und schwächt Motivation und Leistungsfreude.
  • Alle in allen Bildungsbereichen tätigen, brauchen Rahmenbedingungen, die ihnen die Umsetzung dieser Konzepte ermöglichen.

Das 2023/24 von gemeinsamebildung 2.0 erarbeitete Salzburger Manifest für Inklusion und gemeinsame Bildung für alle, zum Lesen und Downloaden:

https://www.gemeinsamebildung.at/das-salzburger-manifest    

Warum es uns gibt...

In den meisten europäischen Ländern gibt es Gesamtschulsysteme. Einige davon bringen beste Ergebnisse.

Warum soll das in Österreich nicht möglich sein?

Wir sind der Überzeugung, dass man in dieser Frage gemeinsam wirkmächtiger ist. Je mehr sich zusammenschließen und unter einem gemeinsamen Namen eine gemeinsame Bildung befürworten, desto eher wird man ernst genommen und gehört. Wir wollen zeigen, dass eine gemeinsame Bildung für die gesamte Gesellschaft vorteilhaft ist.

Eine Bündelung der institutionellen Kräfte und Initiativen erscheint uns ein sinnvoller Weg zu sein, um eine breite Diskussion über dieses Thema anzuregen, Bewegung in die Thematik zu bringen und einer zukunftsorientierteren, chancengerechteren, inklusiveren Bildung näher zu kommen.

Gemeinsam gelingt Gutes! Derzeit besteht unsere Initiative aus über 50 Organisationen, darunter die OELI-UG; die SLÖ; die ARGE gemeinsame Schule Vorarlberg; Die Grünen Wien, Oberösterreich, Vorarlberg und Burgenland; die Aktion kritischer SchülerInnen, Integration Österreich, Verde (Die Grünen Schüler:innen), Inklusive Bildung - Jetzt, BessereSchule.jetzt, Bildung Grenzenlos, zukunft_schule_jetzt, Lobby4kids und viele mehr...

Und aus derzeit ca. 100 Unterstützer:innen: Z.B. Ingrid Teufel, Johannes-Maria Lex, Franz Bickel, Sibylle Hamann, Mina Naghibi, Sabine Scheffknecht, Evelin Koll, Eva Hammerer, Sylvia Duerr, Roman Scamoni, Ali Dönmez, Markus Haider und vielen anderen, die damit ein Zeichen für eine zukunftsfähigere, chancengerechtere, inklusivere und sozialere Bildung setzen. Du möchtest ebenso ein Zeichen setzen: ma@live.at