Wer wir sind...

Die Initiative „Gemeinsame Bildung 2.0" hat sich dem Weg- und Brückenbau verschrieben.

Als Zusammenschluss von interessierten Einzelpersonen, Vereinen, Initiativen und Organisationen ist es unser Herzensanliegen eine neue Schule für unsere Gegenwart und Zukunft zu gestalten.

Wir schlagen Brücken zwischen den einzelnen Schultypen, zwischen Bildungswissenschaft und Pädagog:innen  von Elementar-, über Primar- bis Sekundarstufe, Brücken zwischen Eltern-, Schüler:innen und Lehrer:innenvertretungen.

Wir treten für wirkliche Inklusion ein. Verurteilen rassistische und diskriminierende Tendenzen.

Gemeinsame Bildung der Zukunft muss Emanzipation in den Mittelpunkt stellen.

 

 

 

Warum es uns gibt...

In den meisten europäischen Ländern gibt es Gesamtschulsysteme. Einige davon bringen beste Ergebnisse.

Warum soll das in Österreich nicht möglich sein?

Wir sind der Überzeugung, dass man in dieser Frage gemeinsam wirkmächtiger ist. Je mehr sich zusammenschließen und unter einem gemeinsamen Namen eine gemeinsame Bildung befürworten, desto eher wird man ernst genommen und gehört. Wir wollen zeigen, dass eine gemeinsame Bildung für die gesamte Gesellschaft vorteilhaft ist.

Eine Bündelung der institutionellen Kräfte und Initiativen erscheint uns ein sinnvoller Weg zu sein, um eine breite Diskussion über dieses Thema anzuregen, Bewegung in die Thematik zu bringen und einer zukunftsorientierteren, chancengerechteren, inklusiveren Bildung näher zu kommen.

Was wir wollen...

Gerechtigkeit: Eine echte gemeinsamen Schule bis 15  wird für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sorgen. Die Durchmischung in Schulen wird gezielt gefördert. Die Interessen der Schüler:innen  und individuelle Förderung in der Schule bestimmt den Bildungserfolg – und nicht, wie derzeit, der soziale Status und der Bildungsgrad der Eltern.

Ehrlichkeit: In der Schule brennt es! Gerade städtische Mittelschulen erfüllen oftmals die Funktion eines Sammelbeckens für soziale Problemstellungen aller Art. Frei nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Hier tätige Pädagog:innen fühlen sich im Stich gelassen. Schüler:innen sind einer lernfeindlichen Umgebung ausgesetzt. Es ist uns ein großes Anliegen hier für Sichtbarkeit und eine breite Debatte anzuregen. Die Verantwortungsübernahme von Behörden und Politik ist längst überfällig. Hierbei geht es auch um die Bereitstellung dringend notwendiger Mittel, um gemeinsame Bildung gelingen zu lassen.

Inklusion: Inklusion meint im Bildungskontext, dass alle Kinder das Recht haben gleichberechtigt und chancengleich zu lernen. Es geht um Teilhabe von Anfang an, völlig egal, ob jemand eine Behinderung hat, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder finanziellen Background jemand hat. Es gilt, Verschiedenheit als “Normalfall” zu sehen und Aussonderung aktiv zu bekämpfen.  Schulische Strukturen und Bereiche werden so angepasst, dass gleichberechtigte Teilhabe für alle möglich gemacht wird.